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"Verärgerte Weißrussen" protestieren gegen "Nichtstuer-Steuer"

"Verärgerte Weißrussen" protestieren gegen "Nichtstuer-Steuer"
In Minsk nahmen am Freitagabend etwa 2.000 Bürger an dem „Marsch der verärgerten Weißrussen“ teil. Ursprünglich protestierten sie gegen die von dem Präsidenten Alexander Lukaschenko gebilligte Steuer, die Schmarotzertum verhindern soll und allgemein als „Nichtstuer-Steuer“ bezeichnet wird. Die mit den Sicherheitsbehörden nicht abgestimmte Aktion entwickelte sich zu Unruhen, als Parolen gegen Lukaschenko gerufen und bengalische Feuer angezündet wurden.

45 Prozent der Bürger Russlands imponiert die Idee, Menschen im erwerbstätigen Alter, die länger als sechs Monate arbeitslos sind und mangelnde Bereitschaft zur Arbeit zeigen, zu bestrafen, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM im September 2016. Bezüglich des Strafmaßes bestehen überwiegend Rentner auf Strafarbeiten für Arbeitsscheue, während junge Leute meistens dagegen sind. Momentan verhandelt die russische Regierung über die Einführung einer Sondersteuer für arbeitsunwillige Arbeitslose.

"Verärgerte Weißrussen" protestieren gegen "Nichtstuer-Steuer"

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