Chinesische Firmen nennen sich nach Trump

Chinesische Firmen nennen sich nach Trump
Chinesische Firmen nennen sich nach Trump
In den vergangenen 14 Monaten wurden in China 80 Unternehmen gegründet, die in ihren Namen eine der beiden angebrachten Transliterationen des Namens von dem US-Präsidenten Donald Trump beinhalten. Etwa 60 davon wurden nach seinem Wahlsieg im November 2016 registriert, schreibt die Financial Times. Eine Firma, Xi’an Trump Garden Green Engineering, wird vom Staat verwaltet. Es sei bemerkt, dass die Chinesen ihre Unternehmen gern nach ausländischen, aber nicht einheimischen Politikern benennen.

Ausländische Unternehmen verlassen China, stellte Anfang Februar die Hongkonger Zeitung South China Morning Post fest. So schloss die in der Herstellung von Festplatten für Computer weltweit führende Firma, Seagate, im Januar 2017 seine Produktion in der chinesischen Stadt Sūzhōu. Dadurch wurden um die 2.000 Arbeitsplätze aufgelöst. Dabei war Seagate aber nicht der einzige ausländische Investor, der beschloss, China zu verlassen, berichtete die Ausgabe.

US-Präsident Donald Trump will Geld, das zuvor ausgegeben wurde, um Amerikas globale Führungsrolle zu festigen, lieber ins eigene Land investieren. Dadurch könnte Raum für eine stärkere internationale Rolle Chinas entstehen.