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Verluste durch Erdbeben in Italien 2016 auf 23,5 Milliarden Euro berechnet

Verluste durch Erdbeben in Italien 2016 auf 23,5 Milliarden Euro berechnet
Verluste durch Erdbeben in Italien 2016 auf 23,5 Milliarden Euro berechnet
Voriges Jahr hat Italien durch eine Reihe von Erdbeben in den Abruzzen, in Latium, Marken und Umbrien einen Schaden in Höhe von 23,5 Milliarden Euro erlitten. Dies geht aus dem Bericht des italienischen Zivilschutzdienstes hervor. In der Summe seien auch die Verluste durch Zerstörungen des Wohnraumbestandes inbegriffen. Ferner sind auch die Staatsausgaben für Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten im Bereich der Energieversorgung, der Bildung, des Verkehrs und des Kulturerbeschutzes miteinbezogen.

Am 30. Oktober 2016 wurde Zentralitalien von einem Erdbeben erschüttert, das als das stärkste seit über 35 Jahren gilt. Es hatte die Stärke 6,6 und ihm folgten mehrere Nachbeben. Viele Orte erlebten nach dem schweren Erdbeben im August mit rund 300 Toten eine neue Welle der Zerstörung, so auch Amatrice. Hier waren die Wohngebiete weiträumig dem Erdboden gleichgemacht worden. Luftaufnahmen der Schuttmassen lassen es nahezu unglaublich erscheinen, dass in diesem Fall keine Todesopfer zu beklagen waren.

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