US-Steuersystem schreckt immer mehr Menschen von amerikanischer Staatsbürgerschaft ab

US-Steuersystem schreckt immer mehr Menschen von amerikanischer Staatsbürgerschaft ab
US-Steuersystem schreckt immer mehr Menschen von amerikanischer Staatsbürgerschaft ab
Die Anzahl der Menschen, die 2016 aus der Staatsangehörigkeit der USA ausgeschieden sind, hat 5.411 betragen. Somit war sie eine der höchsten in der Geschichte der Berechnungen, meldet die Wall Street Journal unter Berufung auf den Steuerjuristen des US-Finanzministeriums, Andrew Mitchell. Grund für den Verzicht auf den US-amerikanischen Pass sei, dass alle Einkommen der Gebietsfremden in den Vereinigten Staaten besteuert werden unabhängig davon, in welchem Land sie erwirtschaftet wurden.

Diese Vorschrift betrifft über sieben Millionen US-Bürger oder Mehrstaater. Unter ihnen war auch der britische Außenminister Boris Johnson, der 2016 ebenso auf seine amerikanische Staatsbürgerschaft verzichtet hatte. Im Jahre 2014 gab er ein Statement ab, laut dem die US-Behörden darauf bestünden, dass er für sein verkauftes Haus in London die Einkommensteuer in Höhe von mindestens 50.000 US-Dollar zahlen soll. 

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