US-Polizei und Zollbehörde nimmt fast 700 Menschen wegen Verdachts auf Staatsgefährdung in Gewahrsam

US-Polizei und Zollbehörde nimmt fast 700 Menschen wegen Verdachts auf Staatsgefährdung in Gewahrsam
US-Polizei- und Zollbehörde nimmt fast 700 Menschen wegen Verdacht auf Staatsgefährdung in Gewahrsam
Die größte Vollzugsbehörde des US-Ministeriums für Innere Sicherheit (ICE) hat in den Gebieten Los Angeles, Chicago, Atlanta, San Antonio und New York über 680 Menschen verhaftet, die die öffentliche Sicherheit, den Grenzschutz sowie die Einheit des Immigrationssystems gefährden sollen. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf den Minister für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten, John F. Kelly. Etwa 75 Prozent der Festgenommenen seien ausländische mutmaßliche Kriminelle.

Das Berufungsgericht in den USA hat am 10. Februar einstimmig entschieden, dass das Einreiseverbot für die Bürger der sieben muslimischen Länder außer Kraft bleibt. Das berichtete die Agentur AFP in der Nacht zum Freitag. Kurz danach schrieb der US-Präsident Donald Trump auf Twitter, dass er in die nächste Instanz gehen wird. "Wir sehen uns vor Gericht, die Sicherheit unseres Landes steht auf dem Spiel!“, heißt es.

Ein Drittel der Briten begrüßen Trumps Einreiseverbot für Muslime - Umfrage

Am 27. Januar hatte Donald Trump das Dekret zum Schutz der Nation vor terroristischen Angriffen durch ausländische Staatsbürger unterzeichnet. Damit verhängten die USA ein vorerst 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen. Das Programm für Flüchtlinge aus Syrien setzte Trump sogar für vier Monate aus.

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