Frankreichs Polizei setzt Tränengas gegen Protestler ein

Frankreichs Polizei setzt Tränengas gegen Protestler ein
Frankreichs Polizei setzt Tränengas gegen Protestler ein
Die französische Polizei musste während einer Protestaktion in Bobigny Tränengas einsetzen, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. In der Nacht zum Sonntag gingen rund 2.000 Menschen auf die Straßen der Stadt, um „Gerechtigkeit für Théo“ zu fordern. Aktivisten hielten Transparente mit Aufschriften wie „Die Polizei tötet Unschuldige“. Die Lage verschärfte sich, als einige Demonstranten begannen, die Ordnungshüter mit Gegenständen zu bewerfen. Vier Autos wurden niedergebrannt.

Die Nachtkrawalle dauern an: Ausgelöst wurden sie, nachdem vier Polizeibeamte in Aulnay-sous-Bois den 22-jährigen dunkelhäutigen Théo L. mit einem Schlagstock sexuell missbraucht haben. Der Gewaltakt wurde auf einer Überwachungskamera festgehalten. Das Opfer erlitt zahlreiche Verletzungen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Beamten sollen den Mann eines Verbrechens verdächtigt und sich mit seinen Unterlagen nicht zufriedengegeben haben.

Der französische Staatspräsident François Hollande besuchte den Verletzen Théo L. im Krankenhaus.

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