Afghanische Militärs töten über 30 IS-Kämpfer

Afghanische Militärs töten über 30 IS-Kämpfer
Afghanische Militärs töten über 30 IS-Kämpfer (Symbolbild)
Die afghanische Armee hat am Samstag in der östlichen Provinz Nangarhar 33 Kämpfer des „Islamischen Staates“ getötet, berichtet die Nachrichtenagentur Khaama Press unter Berufung auf Beamte vor Ort. Weitere zwölf Anhänger der Terrormiliz erlitten Verletzungen. Bei dem Einsatz konnten die Sicherheitskräfte Waffen, Munition und selbstgebaute Bomben sicherstellen.

Die Situation in Afghanistan hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Die Taliban kontrollieren nach wie vor große Gebiete im Land. Auch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ baut ihren Einfluss im zentralasiatischen Land immer mehr aus.

Die Schuhe von Opfern eines Attentats in Kabul, Afghanistan, 23. Juli 2016.

Seit dem 1. Januar 2015 operiert in Afghanistan die NATO-Mission „Resolute Support“. Das bilaterale Abkommen zwischen Afghanistan und dem Militärbündnis sieht die Stationierung von 12.000 ausländischen Militärs vor. Dabei handelt es sich um keinen Kampfeinsatz. Zu den Aufgaben der Mission gehören die Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte.

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