Thailands Behörden wollen schwimmende Müllinsel räumen

Thailands Behörden wollen schwimmende Müllinsel räumen
Thailands Behörden wollen schwimmende Müllinsel räumen (Symbolbild)
Die thailändischen Behörden haben sich an die Beseitigung einer schwimmenden Müllhalde im Golf von Thailand gemacht. Die auf hoher See driftende „Müllinsel“ besteht aus rund 100 Tonnen Plastikabfällen. Nach Angaben der Zeitung Bangkok Post wird die komplette „Müllabfuhr“ mindestens zehn Tage in Anspruch nehmen.

Die schwimmende Müllhalde wurde Anfang vergangener Woche vor der Küste der südlichen Provinz Chumphon entdeckt. Am Freitag verlor dann ein mit Kränen und Netzen ausgerüsteter Schiffsverband die künstliche Insel zeitweilig aus der Sicht. Damit der im Meer treibende Müll wiederentdeckt werden konnte, musste die thailändische Luftwaffe ausrücken. Der Leiter der Räumoperation Sophon Songdi teilte dem Blatt Bangkok Post mit, dass das Land erstmals in seiner Geschichte mit einer solch gigantischen driftenden Müllhalde konfrontiert sei. Ihm zufolge bedrohe der Plastikmüll die Meeresfauna. Die „Plastikinsel“ muss nach einem verheerenden Hochwasser Anfang Januar im Süden Thailands entstanden sein.

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