NBC: Russland erwägt Auslieferung von Edward Snowden als „Geschenk“ für Donald Trump

NBC: Russland erwägt Auslieferung von Edward Snowden als „Geschenk“ für Donald Trump
NBC: Russland erwägt Auslieferung von Edward Snowden als „Geschenk“ für Donald Trump
Der US-Fernsehsender NBC hat am Freitagabend berichtet, dass Russland nach Angaben der US-Geheimdienste die Möglichkeit erwäge, den NSA-Enthüller Edward Snowden an die Vereinigten Staaten auszuliefern. Die Geste solle demnach als eine Art „Geschenk“ für Donald Trump gelten. Der TV-Sender berief sich dabei auf einen hochrangigen Beamten und bemerkte gleichzeitig, dass der neue US-Präsident den Whistleblower zuvor als „Spion“ und „Verräter“ bezeichnet hatte.

Zuvor hatte der ehemalige CIA-Vizechef Michael Morell erklärt, dass der Kreml Donald Trump ein „Geschenk“ machen könnte, indem er dem US-Präsidenten den NSA-Enthüller ausliefern könnte. Auf diese Weise würde Moskau nur profitieren. Die Geste würde dem russischen Staatschef Wladimir Putin helfen, einen guten persönlichen Draht zu seinem US-Amtskollegen zu finden und gleichzeitig Barack Obama auf den Schlips zu treten, so Michael Morell.

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Edward Snowden selbst sah im Gerücht über seine mögliche Auslieferung eine weitere Bestätigung seiner These, dass er mit den russischen Geheimdiensten nicht zusammengearbeitet hatte. „Endlich: Das ist ein unwiderlegbares Zeugnis dafür, dass ich mit den russischen Geheimdiensten niemals zusammengearbeitet habe. Kein Land verkauft seine Spione, sonst werden die anderen fürchten, die nächsten zu sein“, schrieb der Whistleblower auf Twitter.

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