Russisches Außenministerium: Bericht von Amnesty International ist Provokation

Russisches Außenministerium: Bericht von Amnesty International ist Provokation
Russisches Außenministerium: Bericht von Amnesty International ist Provokation
Die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa, wertete den Bericht von Amnesty International von angeblichen Massenhinrichtungen in Syrien als eine Provokation. Ihr Zweck sei es, die Syrer einander stärker hassen zu lassen. "Die Autoren des Berichts verwirrt nicht einmal ihr eigenes Zugeständnis, dass die astronomischen Zahlen, die sie anführen, ein Ergebnis von gewissen arithmetischen Berechnungen anhand der Aussagen von nicht genannten Personen sind", bemerkte die Diplomatin.

Das syrische Justizministerium hat ebenso die Vorwürfe zurückgewiesen, die der Bericht von Amnesty International beinhaltet. Das Dokument berichtet von bis zu 13.000 Menschen, die in einem Gefängnis nahe Damaskus hingerichtet worden seien. Die Anschuldigungen seien eine "absolute Lüge" und der Bericht selbst ein Teil der Kampagne zur Diffamierung der syrischen Behörden. Man verbreite ihn, um die Regierung Syriens nach den "jüngsten militärischen Siegen über Terrorgruppierungen" in Verruf zu bringen.

Neben dem Bericht postete Amnesty International auch einzelne Aussagen, Zahlen und Animationen auf Twitter.

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