Deutsche Häuser in russischer Ural-Stadt werden zu Objekten des Kulturerbes

Deutsche Häuser in russischer Ural-Stadt werden zu Objekten des Kulturerbes
Deutsche Häuser in russischer Ural-Stadt werden zu Objekten des Kulturerbes
Ein Häuserkomplex in der Stadt Tscheljabinsk am Ural ist auf die Liste der Objekte des Kulturerbes des gleichnamigen Gebietes aufgenommen worden. Das schrieb der russische Heimatforscher Juri Latyschew auf seinem Blog. Der Komplex wurde auf der Sozialistitscheskaja-Straße in den Jahren 1944 bis 1946 errichtet.

Das Projekt wurde von Ingenieuren der sogenannten „Arbeitsarmee“ entwickelt – sowjetischen Staatsbürgern mit deutscher, finnischer, italienischer oder anderer Herkunft, die sich seit Anfang des Großen Vaterländischen Krieges zu Bauarbeiten mobilisiert wurden. Die Häuserreihe wird in der Stadt häufig als „deutsches Viertel“ bezeichnet. Der Hauptarchitekt des Projektierungs- und Restaurierungsbüros „Tscheljabinskgrazhdanprojekt“, Alexandr Djatschkow, erklärt, dass es ähnliche Gebäude in Deutschland, Dänemark, Schweden sowie Holland gibt.