Österreich will Soldaten zum Schutz der EU-Grenzen vor illegalen Flüchtlingen bereithalten

Österreich will Soldaten zum Schutz der EU-Grenzen vor illegalen Flüchtlingen bereithalten
Österreich will Soldaten zum Schutz der EU-Grenzen vor illegalen Flüchtlingen anbieten
Gemeinsam mit 15 Ländern hat Österreich einen Plan zu einem verbesserten Schutz der Balkanroute vereinbart. "Wir glauben nicht, dass die europäischen Außengrenzen durch die EU bisher ausreichend geschützt werden", erklärte der Verteidigungsminister des Landes, Hans-Peter Doskozil, gegenüber der Zeitung Die Welt. "Die westliche Balkanroute ist immer noch nicht so geschlossen, wie es nötig wäre", betonte er.

Die Flüchtlingskrise sei noch nicht völlig vorbei: Schleuser und Migranten würden über die Balkanroute immer noch die EU erreichen. Wöchentlich sollen 500 bis 1000 Flüchtlinge nach Österreich kommen. "Wir arbeiten derzeit an Gesetzesänderungen, die der Regierung erlauben, nicht nur aus humanitären Gründen Soldaten bilateral ins Ausland zu verlegen", so Doskozil. Österreich erkläre sich bereit, Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union Soldaten zum Schutz ihrer Grenzen anzubieten. 

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