Papst Franziskus: "Im Vatikan gibt es Korruption, aber ich bin ruhig"

Papst Franziskus: "Im Vatikan gibt es Korruption, aber ich bin ruhig"
Papst Franziskus: "Im Vatikan gibt es Korruption, aber ich bin ruhig"
Der Pontifex hat in einem informellen Gespräch mit den Leitern der größten katholischen Mönchsorden seine Meinung über den finanziellen Aspekt des kirchlichen Lebens geäußert, schreibt die Zeitschrift La Civilta cattolica. Obwohl sein Ton scherzhaft war, klangen die Stellungnahmen parabelartig. So wolle Gott "sehr stark, dass die Mönche arm sind". "Wenn sie nicht so sind, schickt der Gott einen Ökonomen, der die (religiöse) Institution zum Scheitern bringt", erklärte der Papst.

Ferner rief er die Mönche auf, "die Hände nicht in Unschuld zu waschen". Dabei gab er zu, dass es in der Kirche Personen wie Pontius Pilatus gibt, die die Hände in Unschuld waschen, um ruhig zu bleiben. Über Bestechung sprach der Papst wie folgt: "Im Vatikan gibt es Korruption, aber ich bin ruhig. Wenn ein Problem auftaucht, schreibe ich eine Notiz an den Heiligen Josef und stecke sie unter seine Figur, die in meinem Zimmer steht. Das ist die Plastik von einem schlafenden Heiligen Josef. Nun schläft er auf einer Matratze aus Notizen. Deswegen schlafe ich gut, das ist die Gnade Gottes. Meine Ruhe ist das Geschenk Gottes", sagte Franziskus.

Papst Franziskus gibt seinen Segen