Lettland demontiert die letzte sowjetische Atomraketenbasis

Lettland demontiert die letzte sowjetische Atomraketenbasis
Lettland demontiert die letzte sowjetische Atomraketenbasis
Das Unternehmen Demontāža hat angefangen, den Militärstützpunkt nahe der Stadt Gulbene im Nordosten Lettlands zu demontieren. Es ist die letzte Basis auf dem Territorium des Landes, auf der sowjetische Atomraketen stationiert waren. Vier Schächte je 32 Meter tief sowie ein unterirdisches Befehlszentrum soll die Firma im Laufe von sechs Monaten für fast 190.000 Euro zurückbauen, berichtet das Nachrichtenportal Delfi.lv unter Berufung auf den Demontāža-Chef, Mārtiņš Mālnieks.

Der Militärstützpunkt ist eigentlich eine zehnstöckige Einrichtung aus Beton. Bei den Rückbauarbeiten setzt die Firma Großbagger, Hydraulikhammer und Abbruchscheren ein. In Lettland gab es insgesamt zwölf Atomraketenstützpunkte, fünf davon waren verbunkert.

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