Facebook schaltet Feature zum Fakten-Checken ein

Facebook schaltet Feature zum Fakten-Checken ein
Facebook schaltet Feature zum Fakten-Checken ein
Das soziale Netzwerk hat zusammen mit französischen Medien das Projekt zum Kampf gegen Verbreitung von Fake News im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Lande gestartet. Als Fakten-Checker treten Le Monde, Agence France-Presse, BFM-TV, FranceInfo, France Médias Monde, LʼExpress, Libération und 20 Minutes auf. Die französischen Facebook-Nutzer können die Nachrichten im News-Feed als „fragwürdig“ markieren, so dass die genannten Medien sie prüfen werden.

Falls wenigstens zwei Medien bestätigen, dass die Nachricht nicht der Realität entspricht, wird sie bei allen Nutzern mit dem Fähnchen „Von unabhängigen Fakten-Checkern umstritten“ erscheinen. Die Postings sollen auch mit verschiedenen Farben je nach Zuverlässigkeitsgrad markiert werden. Derartigen Mechanismus hatte Facebook auch für Wahlen in Deutschland angekündigt.

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Der Kampf gegen sogenannte Fake News wird zunehmend institutionalisiert: Der im Juni 2015 gegründeten Google-Initiative First Draft Coalition traten weitere 40 große Medienunternehmen bei. Gemeinsam will das Mainstream-Bündnis gegen Falschmeldungen im Internet vorgehen. Ziel des Projektes ist das Überprüfen von Nachrichtenmeldungen. Auf diese Weise sollen Fakes, also Falschmeldungen, identifiziert und Quellen verifiziert – oder eben falsifiziert – werden. Unter dem Eindruck der Fake News-Debatte erhält das Google-Projekt nun neue Aufmerksamkeit. Ganze 40 renommierte Medien haben sich der First Draft Coalition angeschlossen. Die Anzahl der Mitglieder hat sich damit verdoppelt.

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