UNO übt Kritik an Kiews Weigerung, Donbass-Bewohnern Renten zu zahlen

UNO übt Kritik an Kiews Weigerung, Donbass-Bewohnern Renten zu zahlen
UNO übt Kritik an Kiews Weigerung, Donbass-Bewohnern Renten zu zahlen
Die Weigerung von Kiew, Sozialhilfe und Renten an Bewohner des Donbass zu zahlen, hat für Unzufriedenheit bei der UNO gesorgt, meldet das Portal „Spiegel der Woche“. „Unter anderem sind wir sehr besorgt und haben mehrmals die Frage des Zahlstopps von Sozialhilfe und Renten angeschnitten. In einigen Fällen, wenn Menschen aus Zahlungslisten ausgeschlossen wurden, haben solche Handlungen sogar ukrainische Gesetze verletzt, ganz zu schweigen von völkerrechtlichen“, hieß es aus der UNO.

Die Vereinten Nationen bestehen darauf, dass alle Menschen das Recht auf Sozialhilfe haben, unabhängig davon, wo sie wohnen. Im September 2016 hatte die stellvertretende Sprecherin der Obersten Rada, Irina Geraschtschenko, erklärt, dass die ukrainische Regierung keine Sozialhilfe mehr an Bewohner des Donbass zahlen wird. Die Rentner der Region hat sie als „tote Seelen“ bezeichnet. 

Erneute Kämpfe in der Ost-Ukraine hinterlassen ein Bild der Zerstörung.