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Finanz-Skandal: Ermittlungen gegen Abt von Shaolin-Kloster eingestellt

Finanz-Skandal: Ermittlungen gegen Abt von Shaolin-Kloster eingestellt
Ermittlungen gegen Abt von Shaolin-Kloster Shi Yongxin eingestellt
Die Ermittler im Fall des der Amtsunterschlagung verdächtigten Shaolin-Klostervorstehers, Shi Yongxin, haben seine Unschuld festgestellt, berichtet die Agentur ECNS. Die Untersuchung habe ergeben, dass Shi wirklich 15 teure Autos besitzt und große Geldmengen von einem seiner Schüler erhalten hatte. Jedoch werden die Fahrzeuge bei der alltäglichen Arbeit der Abtei eingesetzt und das Geld wurde nachweislich in den Ausbau der Klosteranlage und Ausbildung der Novizen investiert.

Der Abt genießt in China einen umstrittenen Ruf. Ihm wird Kommerzialisierung der buddhistischen Institution und ihrer Kultur vorgeworfen. Auch ließ Shi Yongxin eine Reihe von Kampfkunstschulen und Geschäfte in unmittelbarer Nähe zu seinem eigenen Tempel abreißen, die mit dem Tempel nicht verbunden waren, aber seinen Namen ausnutzten.

Die Katholische Kirche kritisierte sein radikales Vorgehen im Kampf gegen die Drogenmafia. Anlässlich einer Veranstaltung zum Gedenken an getötete Einsatzkräfte reagierte der philippinische Präsident Rodrigo Duterte darauf mit einem Rundumschlag.

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