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Ausländische Unternehmen verlassen China

Ausländische Unternehmen verlassen China
Die weltweit führende Firma in der Herstellung von Festplatten für Computer, Seagate, hat im Januar 2017 seine Produktion in der chinesischen Stadt Sūzhōu geschlossen. Dadurch wurden um die 2.000 Arbeitsplätze aufgelöst. Dabei ist Seagate aber nicht der einzige ausländische Investor, der beschloss, China zu verlassen, berichtet die Hongkonger Zeitung South China Morning Post.

Eine Studie, die die Firma Bain & Company zusammen mit der US-amerikanisch-chinesischen Handelskammer durchgeführt hat, zeigt, dass ungefähr ein Viertel der 532 Mitglieder der Kammer ihre Produktionsanlagen in China bereits geschlossen haben oder es in nächster Zukunft planen. Als Hauptgründe für die Abwanderung der Unternehmen aus dem Reich der Mitte werden immer öfter zu hohe Steuern auf die Tätigkeit ausländischer Firmen sowie ein schneller Anstieg der Kosten von Arbeitskräften genannt. Ein weiterer Grund sei der wachsende Konkurrenzdruck von Seiten der nationalen Hersteller.

Abgesehen von neuen Möglichkeiten, Arbeitsplätze zu schaffen, könnte die Russische Föderation auch zum neuen regionalen Produktionszentrum aufsteigen.

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