UNO: Chemikalienleck am Werk im Donbass nach Kämpfen kann zu Umweltkatastrophe führen

UNO: Chemikalienleck am Werk im Donbass nach Kämpfen kann zu Umweltkatastrophe führen
UNO: Chemikalienleck am Werk im Donbass kann zu Umweltkatastrophe führen
Das Austreten von Chemikalien von einem Phenolwerk in der Ortschaft Nowgorodskoje im Gebiet Donezk kann katastrophale Konsequenzen haben. Das erklärte der stellvertretende UNO-Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O'Brien. Das Gebäude des Werks wurde bei den Kämpfen im Donbass beschädigt.

„Wenn die Kampfhandlungen weitergehen, könnten wir mit einer ernsthaften Umweltkrise konfrontiert sein“, sagte er bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. „Die Chemieabfälle, einschließlich der lebensgefährlichen Schwefelsäure und Formaldehyd, sind auf einem kritischen Niveau“, betonte er. Deren Austreten in den Fluss werde „katastrophale humanitäre Folgen für den Teil Europas, welcher sich auf einem so hohen Entwicklungsniveau befindet“. 

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Am Donnerstag hatte die OSZE-Sonderbeobachtermission eine Steigerung der Zahl der Beschüsse mit schweren Waffen in der Region Donbass vermeldet. „Die Situation war instabil und die Waffen wurden nicht abgezogen“, erklärte Chef der OSZE-Mission, Alexander Hug, gegenüber RIA Novosti. „Die Situation kann sich verschlimmern, wenn die beiden Seiten nicht das einhalten, was sie vereinbart haben“, betonte er.

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