US-geführte Koalition räumt Tod von 199 Zivilisten durch eigene Luftangriffe ein

US-geführte Koalition räumt Tod von 199 Zivilisten durch eigene Luftangriffe ein
US-geführte Koalition räumt Tod von 199 Zivilisten durch eigene Luftangriffe ein
Die Luftschläge der US-geführten Koalition im Irak und in Syrien gegen den "Islamischen Staat" haben seit August 2014 mindestens 199 Zivilisten das Leben gekostet. "Der Stab der Militäroperation Inherent Resolve hat anhand der verfügbaren Informationen festgestellt, dass wahrscheinlich mindestens 199 Zivilisten durch die Schläge der Koalition seit Beginn des Einsatzes unabsichtlich getötet wurden", heißt es in der offiziellen Erklärung der Behörde.

Die Koalition bedauert ihren Tod und spricht ihren Familien und weiteren durch diese Anschläge Betroffenen ihr Beileid aus. Das Pentagon legt regelmäßig Berichte über zivile Opfer der Luftangriffe auf Stellungen der Terrorgruppe "Islamischer Staat" in Syrien und im Irak vor. Anfang November 2016 meldete es 114 zivile Todesopfer seit 2014. Daraufhin erklärte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, dass das US-Verteidigungsministerium die Opferzahlen um das Zehnfache heruntergespielt habe. Am 2. Januar hat das Pentagon erklärt, dass es bereits von wenigstens 188 Zivilisten wisse.

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