Krawalle im Westjordanland - israelische Polizei räumt illegale Siedlung Amona

Krawalle im Westjordanland - israelische Polizei räumt illegale Siedlung Amona
Krawalle im Westjordanland - israelische Polizei räumt illegale Siedlung Amona
Bei der Räumung der illegalen Siedlung Amona im Westjordanland haben sich ungefähr 200 Jugendliche in einer Synagoge verbarrikadiert. Die Polizei konnte sie jedoch alle aus dem Gotteshaus heraustragen, obwohl sich einige festgekettet, Reifen in Brand gesetzt sowie Barrikaden errichtet hatten. Die dort lebenden Siedler verhielten sich generell aggressiv und griffen die Sicherheitskräfte mit Steinen, Felsbrocken, Flaschen und Eisenstangen an. Dabei wurden mindestens acht Beamte verletzt.

Die Siedlung Amona, die seit Mittwoch geräumt wird, ist in palästinensischem Privatbesitz. Mittlerweile wurden mehr als 800 illegale Siedler aus dem Gebiet nordöstlich von Ramallah abgeführt. Das Gerichtsurteil, das die Aktion genehmigt, sieht vor, dass bis zum 8. Februar das gesamte Gebiet geräumt ist.

Im Kabinett des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist seit Mai 2016 auch die rechtsradikale Partei

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