Deutschland will Flüchtlinge mit Geld zur Heimkehr bewegen

Deutschland will Flüchtlinge mit Geld zur Heimkehr bewegen
Deutschland will Flüchtlinge mit Geld zur Heimkehr bewegen
Das Bundesinnenministerium hat den Beginn eines neuen Migrationsprogramms mit dem Namen „Starthilfe Plus“ auf seiner Webseite vermeldet. Das Programm sieht Auszahlungen an Flüchtlinge vor, die sich dazu entscheiden, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren. „Starthilfe Plus“ wird in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) eingeführt.

Das Programm betrifft Migranten aus 45 Ländern. Staatsangehörige der Westbalkanländer sind davon ausgeschlossen. Für die Finanzierung des Migrationsprogramms hat die Regierung für das laufende Jahr 40 Millionen Euro bewilligt. Die Grundlage des neuen Programms soll das Prinzip der freiwilligen Rückkehr werden. Flüchtlinge, die sich entscheiden, in ihre Heimat zurückzukehren, bevor zu ihrem Asylantrag eine Entscheidung gefällt wurde, werden 1.200 Euro bekommen. Diejenigen, die eine Absage bekommen haben, sollen 800 Euro erhalten, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass sie die negative Entscheidung nicht anfechten werden. Diese Entschädigungszahlungen zahlt der deutsche Staat an Personen ab zwölf Jahren. Die Auszahlung des Geldes soll in zwei Phasen erfolgen: die erste Hälfte bekommt der Migrant bei der Ausreise aus Deutschland und die zweite Hälfte nachdem er daraufhin sechs Monate in seiner Heimat gelebt hat.

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