Russland richtet Grenzzone für Weißrussen ein

Russland richtet Grenzzone für Weißrussen ein
Russland richtet Grenzzone für Weißrussen ein
Auf Anweisung des FSB-Direktors Alexander Bortnikow hat Russland zusätzliche Kontrollmaßnahmen an der Grenze zu Weißrussland eingeführt, berichtet Interfax. Sie sollen "notwendige Bedingungen zum Schutz der Staatsgrenze Russlands" gewährleisten. Somit verpflichten sich die Regionalverwaltungen in Gebieten Smolensk, Pskow und Brjansk, Zeit und Ort für die Einfuhr von Waren zu bestimmen sowie Warnschilder aufzustellen.

Weißrussland hat Anfang Januar die Visumspflicht für 80 Länder gelockert. Für Kurzreisen von maximal fünf Tagen brauchen die Bürger dieser Länder bei einer Einreise über den Flughafen Minsk kein Visum. Auf der vom weißrussischen Außenministerium veröffentlichten Liste finden sich unter anderem alle Länder der Europäischen Union sowie die USA, Brasilien, Indonesien und Japan. Die Bürger von Vietnam, China, Indien, Haiti und einiger anderen Staaten müssen für die Einreise jedoch ein gültiges Schengen-Visum haben.

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Der Erlass wurde vom Präsidenten Weißrusslands, Alexandr Lukaschenko, unterzeichnet. Der Pressedienst des weißrussischen Staatschefs betonte, dass auf die Liste vor allem strategische Partner des Landes gekommen seien. Außerdem handle es sich um jene Staaten, die die Visumspflicht für Weißrussen einseitig aufgehoben haben. 

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