Ban Ki-moon gibt seinen Anspruch auf Präsidentschaftsposten in Südkorea auf

Ban Ki-moon gibt seinen Anspruch auf Präsidentschaftsposten in Südkorea auf
Ban Ki-moon gibt seinen Anspruch auf Präsidentschaftsposten in Südkorea auf
Der Ex-UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat offiziell auf das Wahlrennen um den Posten des südkoreanischen Präsidenten verzichtet, berichtet AP. Es liege an seiner Enttäuschung über die politischen Eliten des Staates. Der Diplomat habe während seiner Amtszeit als UN-Chef versucht, die Krise im Land zu überwinden und eine Einheit zu erzielen. Jedoch hätten die politische Verleumdung und die "Fake News" seinem "reinen Patriotismus" und dem Drang nach politischen Reformen großen Schaden zugefügt.

Am 21. Dezember 2016 hatte der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass er bereit sei, den Posten des Präsidenten Südkoreas 2017 zu beanspruchen. "Wenn das, was ich in den zehn Jahren meines Dienstes als UN-Generalsekretär gelernt, gesehen und gefühlt habe, Korea zum Fortschritt verhelfen wird, bin ich mehr als bereit, mich für diese Tätigkeit aufzuopfern", sagte er. Der 72-jährige Südkoreaner scheidete aus seinem vorherigen Amt am 31. Dezember aus.

Südkoreanische Medien werfen Ban Ki-moon Korruption vor