Iran verhängt Visaverbot für US-Staatsbürger

Iran verhängt Visaverbot für US-Staatsbürger
Iran verhängt Visumsverbot für US-Staatsbürger
Als Antwort auf das US-Einreiseverbot stoppt Teheran die Visumserteilung an US-amerikanische Staatsbürger. Das berichtet RIA Novosti unter Berufung auf den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. "Falls es Ausnahmen geben wird, werden diese im Außenministerium des Iran behandelt, erst danach wird die Entscheidung getroffen", heißt es.

Das irakische Parlament hat nach der Einführung des US-Einreisestopps für seine Bürger über „Gegenmaßnahmen“ bei der Visavergabe an US-Amerikaner abgestimmt. Die im Land ansässigen US-Amerikaner sind vor allem Militärberater der Regierung. Im Irak befinden sich etwa 5.000 US-Militärs, die am Kampf gegen den "Islamischen Staat" teilnehmen.

Am 27. Januar hatte Donald Trump das Dekret zum Schutz der Nation vor terroristischen Angriffen durch ausländische Staatsbürger unterzeichnet. Damit verhängten die USA ein vorerst 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen. Das Programm für Flüchtlinge aus Syrien setzte Trump sogar für vier Monate aus.

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