US-Botschaften sagen alle Visainterviews mit Bürgern "mehrheitlich moslemischer Staaten" ab

US-Botschaften sagen alle Visainterviews mit Bürgern "mehrheitlich moslemischer Staaten" ab
Die Botschaften der USA stellen im Moment weltweit keine Visa für Staatsbürger der Länder Irak, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und Jemen aus. Auch wenn Termine für Visainterviews vereinbart wurden, werden die Antragsteller aus den genannten Ländern keinen Zutritt in die diplomatischen Vertretungen der Vereinigten Staaten erhalten. Entsprechende Warnungen wurden auf Facebook-Profilen und auf den Webseiten der US-Botschaften bzw. Konsulate veröffentlicht.

Am 27. Januar hatte Donald Trump das Dekret zum Schutz der Nation vor terroristischen Angriffen durch ausländische Staatsbürger unterzeichnet. Damit verhängten die USA ein vorerst 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen. Das Programm für Flüchtlinge aus Syrien setzte Trump sogar für 120 Tage aus.

Eine Warnung der US-Botschaft im Irak bezüglich der Visumseinschränkungen für Staatsbürger der sieben "muslimischen" Länder wurde auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Sprecher des Weißen Hauses: Liste der Länder mit US-Einreiseverbot hat Obama-Administration erstellt

ForumVostok
MAKS 2017