Der "Putin-Jäger" kommt: Britische Flotte entsendet Zerstörer ins Schwarze Meer

Der "Putin-Jäger" kommt: Britische Flotte entsendet Zerstörer ins Schwarze Meer
Großbritannien will die Führung in der Nato übernehmen, wenn es darum geht, "die Ukraine zu beschützen."
Laut der britischen Zeitung "Daily Mail" entsendet die britische Regierung zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg ein Kriegsschiff ins Schwarze Meer. Die HMS Diamond, ein Typ 45 Zerstörer, soll in der Ukraine Stärke gegenüber Russland demonstrieren. Die Operation ist Teil der größten britischen Mobilmachung an der russischen Grenze seit Jahrzehnten. Das Schiff besitzt Luftabwehr-Raketen, 60 Schnellboote und Royal Marine Kommandos.

Die Aufrüstung rund um die russische Grenze nimmt immer bedrohlichere Dimensionen an. Der Zerstörer HMS Diamond soll eine NATO Task Force anführen, die 650 britische Soldaten beschützen soll, die in der Ukraine in geheimen Missionen Übungen absolvieren. Britische Militärexperten haben schon damit begonnen, ukrainische Infanterie-Einheiten auszubilden. Das Kriegsschiff, welches 2007 vom Stapel lief und im Jahr 2010 in den Dienst der Royal Navy gestellt wurde, kann mit Flugabwehrraketen des Typs "Sea Viper" ausgestattet werden. Die Raketen haben eine Reichweite von circa 112 Kilometern und können feindliche Kampfflugzeuge und Drohnen zerstören.

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Ein ehemaliger Offizier der Royal Navy sagte zu den geplanten Truppenverlegungen:

Die ist eine Operation mit sehr ernsten Absichten. Die HMS Diamond kann sehr gut auf sich aufpassen und Präsident Putin ist ein Mann, der harte militärische Macht respektiert. Die NATO muss zeigen, dass sie sich nicht bedrohen lässt und Großbritannien muss die Führung übernehmen.

Auch der britische Verteidigungsminister, Michael Fallon, hatte sich zur Entsendung des Zerstörers geäußert:

Großbritannien sendet ein klares Signal. Wir verpflichten uns, die Demokratie weltweit zu verteidigen und ebenso die ukrainische Souveränität und territoriale Integrität.