Syrische Streitkräfte befreien Tal Wadi Barada mit wichtigen Wasserquellen bei Damaskus

Syrische Streitkräfte befreien Tal Wadi Barada mit wichtigen Wasserquellen bei Damaskus
Syrische Streitkräfte befreien Tal Wadi Barada mit wichtigsten Wasserquellen bei Damaskus
Die Syrische Armee hat den Bezirk Wadi Barada unweit von Damaskus vollständig von Terroristen befreit. Darüber informierte die Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf die lokale Kommandostelle. Dank Bemühungen der Militärs seien in mehreren Dörfern Friedensverträge unterschrieben worden, so dass die Zivilisten und Kämpfer die Region ohne gewalttätige Ausschreitungen verlassen konnten.

Die zu einem erheblichen Teil vom Ausland mit Geld und Waffen unterstützten Milizen kontrollieren seit 2012 die wichtigen Wasserquellen im Tal Wadi Barada, das etwa 20 Kilometer von Damaskus entfernt liegt. Diese Quellen decken fast drei Viertel des Wasserbedarfs der syrischen Metropole. In den letzten Wochen hatten die Dschihadisten wiederholt die Wasserversorgung der Stadt zu unterbrechen versucht. So verübten sie unter anderem einen Anschlag auf eine Wasserleitung in Damaskus. Der syrischen Regierung zufolge verseuchten sie zudem ein Wasserreservoir mit Treibstoff. Seit dem 22. Dezember ist die Wasserversorgung von Damaskus deshalb stark eingeschränkt.

Die Behörden mussten daher das Trinkwasser rationieren. Aktivisten zufolge haben die Terroristen seit 2012 bereits fast ein Dutzend Mal den Wasserzufluss zur Hauptstadt unterbrochen. In der Vergangenheit konnte die syrische Regierung allerdings durch Verhandlungen bewirken, dass die Dschihadisten die Blockaden nach wenigen Tagen aufhoben.

Als Reaktion auf die Sabotageakte der Rebellen leitete die syrische Armee jedoch diesmal zusammen mit verbündeten Kräften eine Offensive ein. 

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