Deutscher Bundestagsabgeordneter mit iranischem und deutschem Pass fällt unter Trumps Einreiseverbot

Deutscher Bundestagsabgeordneter mit iranischem und deutschem Pass fällt unter Trumps Einreiseverbot
Deutscher Bundestagsabgeordneter mit iranischem Hintergrund fällt unter Trumps Einreiseverbot
Die vom US-Präsidenten Donald Trump verhängten Einreisebeschränkungen haben auch den Vizechef der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe, den Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour, getroffen, berichtet Spiegel. Der gebürtige Iraner besitzt eine Doppelstaatsbürgerschaft und reist regelmäßig in die USA. Trotzdem wurde ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verwehrt. "An mir sieht man, wie absurd Trumps Einreisestopp ist", kommentierte Nouripour dazu.

Nouripour wurde 1975 in Teheran geboren. Als Jugendlicher zog er mit seinen Eltern nach Frankfurt am Main um. Seit 2002 besitzt er zwei Pässe - einen deutschen und einen iranischen.

Qatar Airways warnt Bürger von moslemischen Ländern vor Einreiseverbot in die USA

Am Freitag hatte Trump ein Programm beendet, das Flüchtlingen die Einreise in die USA genehmigte. Laut seinem Erlass verhängen die USA ein vorerst 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus den Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen. Das Programm für Flüchtlinge aus Syrien setzt Trump sogar für 120 Tage aus. Durch diese Maßnahmen will der US-Präsident islamistische Terroristen von seinem Land fernhalten.

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