IS zündet Ölreservoirs nahe Mossul an

IS zündet Ölreservoirs nahe Mossul an
IS zündet Ölreservoirs nahe Mossul an
Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat haben Ölreservoirs in der Nähe des irakischen Mossul in Brand gesetzt, meldet der französische Sender BFMTV. Die Stadt, in der sich derzeit mehrere tausend Menschen aufhalten und über keine Schutzvorrichtungen verfügen, ist mit schwarzem Rauch überdeckt. Das Einatmen von Verbrennungsprodukten beeinträchtigt die Gesundheit der Stadtbewohner: Immer mehr Menschen bekommen Atemkrankheiten.

Die irakischen Streitkräfte hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie alle Terroristen des „Islamischen Staates“ aus dem östlichen Teil Mossuls verdrängt und diesen unter eigene Kontrolle gebracht haben. Darüber informierte der Fernsehsender Al Jazeera. Vorher hatte Al Mayadeen von der Befreiung der Universität Mossuls berichtet, die die Militanten früher als IS-Stützpunkt benutzten.

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In der Umgebung der zweitgrößten irakischen Stadt Mossul läuft seit dem 17. Oktober eine Militäroffensive gegen den „Islamischen Staat“. Schiitische, kurdische und irakische Einheiten führen den Kampf am Boden. Derzeit sind im Irak auch Tausende US-Soldaten. Sie fungieren vorwiegend als Berater, beteiligen sich aber auch teilweise an den Kämpfen. Die US-geführte Koalition greift die Dschihadisten zudem aus der Luft an.

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