Trump bekundet seinen Glauben an Wirksamkeit der Folter

Trump bekundet seinen Glauben an Wirksamkeit der Folter
Trump bekundet seinen Glauben an Wirksamkeit der Folter
US-Präsident Donald Trump hat ein Gespräch mit den Mitarbeitern der Geheimdienste geführt und sie gefragt, ob Folter effektiv wären. Darauf erhielt er eine positive Antwort, erzählte der Staatschef in einem Interview mit dem TV-Sender ABC. "Ist Folter effektiv? Und die Antwort war: Ja, absolut", sagte Trump. Dabei unterstrich Trump, dass er sich während seiner Präsidentschaftszeit vollständig auf den CIA-Direktor Mike Pompeo und den US-Verteidigungsminister James Mattis verlassen wird.

In seiner Abschiedsrede an die Nation erinnerte sich der scheidende US-Präsident Barack Obama unter anderem des Gefängnisses in Guantanamo, das er noch während seiner Wahlkampagne vor mehr als acht Jahren versprochen hatte, zu schließen. Er sagte dazu: "Der Schutz unserer Lebensart verlangt mehr als unsere Armee leisten kann. Die Demokratie kann erlöschen, wenn wir uns in der Angst verlieren, daher sollten wir, die Bürger, unsere Wachsamkeit gegen die äußere Aggression bewahren und nicht der Schwächung unserer Werte nachgeben. Deswegen habe ich im Laufe der letzten acht Jahre daran gearbeitet, den Terrorismus auf einer rechtlichen Grundlage zu bekämpfen. Das ist der Grund, warum wir die Folter eingestellt, an der Schließung von Guantanamo gearbeitet und die Praxis der Beobachtung von Bürgern durch die Behörden reformiert haben."

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Tatsache ist jedoch, dass das amerikanische Spezialgefängnis auf Kuba immer noch nicht geschlossen wurde. Am 11. Januar waren genau 15 Jahre seit jenem Tag vergangen, an dem dort die ersten Gefangenen inhaftiert wurden.