Bundesweite Razzien gegen "Reichsbürger" – Rechtsextremisten planten bewaffnete Angriffe

Bundesweite Razzien gegen "Reichsbürger" – Rechtsextremisten planten bewaffnete Angriffe
Bundesweite Razzien gegen "Reichsbürger " – Rechtsextremisten planten bewaffnete Angriffe
Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch Razzien gegen Rechtsextreme in Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg durchgeführt. Bei dem Einsatz sollen Munition und Sprengstoff entdeckt worden sein. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass die Rechtsextremisten bewaffnete Angriffe auf Polizisten, Juden und Asylbewerber geplant haben.

Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Gründung einer verfassungswidrigen Vereinigung. Nach Angaben der Polizei soll ein 65-jähriger so genannter "Reichsbürger" eine Vereinigung unter dem Namen "Keltische Druiden" gegründet haben. Sich selbst bezeichnete er als "Druide Burgos von Buchonia".

Deutscher Nachrichtendienst kann „Reichsbürger“ bespitzeln lassen

Am 21. Dezember hatte die Polizei während einer Durchsuchung bei einem Rentnerehepaar in Witten eine größere Anzahl von Waffen sowie dazugehörige Munition sichergestellt. Die Besitzer der 22 Waffen erwarben diese als Sportschützen zwar legal, jedoch wurden ihre Waffenscheine vor dem Hintergrund, dass sie Mitglieder der "Reichsbürger"-Bewegung seien, widerrufen, berichtete Die Zeit. In Bezug auf den Ehemann gebe es konkrete Beweise hinsichtlich seiner Mitgliedschaft und bezüglich der Frau dahingehende Anhaltspunkte, heißt es weiter.

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