Radiosender in Texas verbannt Madonnas Songs wegen Anti-Trump-Rede

Radiosender in Texas verbannt Madonnas Songs wegen Anti-Trump-Rede
Radiosender in Texas verbannt Madonnas Songs wegen Anti-Trump-Rede
Bei dem Radiosender HITS 105 im US-Bundesstaat Texas werden die Lieder der US-amerikanischen Popsängerin nicht mehr ertönen. Der Sender hat einen Boykott gegen ihre Songs wegen ihrer kritischen Aussagen gegen den neuen Präsidenten Donald Trump verhängt, meldet The Independent. Aus dem Sender hieß es, dass dies keine Frage der Politik, sondern eine Frage des Patriotismus sei.

In ähnlicher Weise hatten bereits in den 2000er Jahren zahlreiche Countrysender auf Äußerungen der Dixie Chicks reagiert, die sich im Umfeld des Irakkrieges abfällig über den damaligen Präsidenten George W. Bush geäußert hatten.

Während der Protestkundgebungen am Tag nach der Inauguration von Donald Trump hatte Madonna harsche Kritik am neuen Präsidenten ausgeübt. "Ja, ich bin wütend. Ja, ich bin empört. Ja, ich habe unheimlich viel darüber nachgedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen", sagte sie. Nach dieser Aussage forderte Newt Gingrich, der Trump während seines Präsidentschaftswahlkampfes beraten hatte, die Pop-Ikone zu verhaften, berichtet Huffington Post.

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Am Samstag hat in den USA eine landesweite Protestaktion "Frauenmarsch" gegen den Amtsantritt des am Freitag vereidigten Präsidenten Donald Trump stattgefunden, berichtet The Hill. Laut eingegangenen Angaben wurden die größten Kundgebungen in Washington, New York und Los Angeles durchgeführt. Sie brachten jeweils etwa eine halbe Million Teilnehmerinnen zusammen. In Chicago und Boston kamen jeweils knapp 100.000 Menschen auf die Straßen. Den Organisatoren zufolge verliefen die Demonstrationen in insgesamt 637 Städten der Welt weitgehend friedlich. Die gesamte Zahl der Protestler wird auf mehr als 2,5 Millionen eingeschätzt.