Israel billigt 2.500 neue Siedlerwohnungen im Westjordanland

 Israel billigt 2.500 neue Siedlerwohnungen im Westjordanland
Israel billigt 2.500 neue Siedlerwohnungen im Westjordanland
Israels Behörden haben am Dienstag den Bau von 2.500 neuen Siedlerwohnungen im Westjordanland genehmigt. Das gab Associated Press unter Berufung auf den israelischen Verteidigungsminister, Avigdor Lieberman, bekannt. Nach Angaben der Zeitung Haaretz will der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu Bauaktivitäten in den großen Siedlungsblöcken auf diesem Territorium beschleunigen. Es werden im Wesentlichen bereits bestehende Siedlungskomplexe ausgebaut.

Gestern hat Israel weitere 671 Wohneinheiten genehmigt, davon 566, die im Rahmen der Siedlungsbau-Initiative der Regierung im Osten Jerusalems errichtet werden sollen. Die übrigen 105 betrafen palästinensische Bauwerber. Die Ankündigung erfolgte 48 Stunden nach dem Amtsantritt Donald Trumps als 45. US-Präsident. In einem Interview mit dem Vorsitzenden des Planungs- und Baukomitees für Jerusalem, Meir Turgeman, gab dieser bei Radio Israel an, die Anträge seien bereits in Bearbeitung gewesen.

Israelisches Außenministerium nennt Trump „echten Freund im Weißen Haus“

Man habe mit der Genehmigung jedoch abgewartet, bis Barack Obama aus dem Amt sei.

Ich sollte warten, bis Trump das Amt antritt, weil dieser mit dem Bauen in Jerusalem kein Problem hat", äußerte Turgeman gegenüber Radio Israel. 

Er fügte hinzu, dass noch Hunderte weiterer Einheiten auf eine Genehmigung warten.