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Bundeskriminalamt warnt vor Terrorangriffen mit Chemikalien

Bundeskriminalamt warnt vor Terrorangriffen mit Chemikalien
Bundeskriminalamt warnt vor Terrorangriffen mit Chemikalien
Die deutsche Regierung und das Bundeskriminalamt (BKA) haben vor möglichen Terroranschlägen mit Chemiewaffen gewarnt. Das gab am Dienstag die Zeitung Bild bekannt. Demnach seien Islamisten bereit und in der Lage, "größere Mengen Chemikalien zu beschaffen und diese auch einzusetzen". Chemieangriffe auf die Trinkwasserversorgung sowie Lebensmittel seien derzeit möglich, so die Zeitung.

Großbritanniens Innenministerium gab Anfang Januar bekannt, dass der IS C-Waffen-Angriffe im Land plane. Der stellvertretende britische Innenminister Ben Wallace präzisierte, dass es sich dabei um keinen konkreten Plan der Extremisten handele. Die Behörde ginge aber von einer potenziellen Gefahr aus. "Wir haben Meldungen über C-Waffen-Attacken im Irak und in Syrien gesehen. Wir haben gesehen, dass sie das auch in Europa machen wollen", so Ben Wallace.

Der als Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt identifizierte Tunesier Anis Amri.

"Das Ziel des IS sind zweifellos Angriffe mit vielen Opfern. Die Terroristen haben keine moralischen Skrupel, die es ihnen verbieten würden, C-Waffen gegen Zivilisten einzusetzen", sagte der stellvertretende Innenminister des Vereinigten Königreichs gegenüber der Zeitung The Telegraph. Dabei wies er auf die Festnahme einer IS-Terrorzelle in Marokko hin, im Zuge derer die heimische Polizei bei den Extremisten Giftstoffe sichergestellt hatte.

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