Russland, Iran und Türkei richten trilateralen Regelungsmechanismus für Syrien ein

Russland, Iran und Türkei richten trilateralen Regelungsmechanismus für Syrien ein
Russland, Iran und Türkei richten trilateralen Regelungsmechanismus für Syrien ein
Die Delegationen Russland, des Irans und der Türkei haben in einer gemeinsamen Erklärung nach Abschluss der Friedensgespräche in Astana angekündigt, einen dreiseitigen Mechanismus zu etablieren, der den Waffenstillstand in Syrien fördern soll. Die Unterhändler seien sich darin einig, dass man die Krise im Lande nur auf politischem Wege lösen kann. Sie bemerkten, dass die syrische Opposition an den Genfer Gesprächen teilnehmen müsste.

Die Vertreter der syrischen Opposition, die an den Verhandlungen in Astana teilnehmen, wollten das Abschlussdokument der Bürgschaftsstaaten nicht unterzeichnen. Dies teilte die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Yahya al-Aridi, ein Mitglied der oppositionellen Delegation, mit. "Die Bürgschaftsländer - Russland, die Türkei und möglicherweise der Iran - werden das Dokument einfach verbreiten", sagte er.

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Gleichzeitig unterstrich al-Aridi, dass die Opposition an Details des Friedensabkommens arbeite. "Wir nehmen den Waffenstillstand sehr ernst und schenken winzigen Details sehr viel Aufmerksamkeit", zitiert ihn die Nachrichtenagentur Interfax. Bezüglich der Friedensgespräche in Astana sei die Delegation jedoch skeptisch gestimmt. TASS zufolge werden auch die Repräsentanten der syrischen Regierung das Kommuniqué nicht unterschreiben.

Die zweitägigen Friedensverhandlungen haben am 23. Januar in der Hauptstadt Kasachstans begonnen. An ihnen nehmen Vertreter des offiziellen Damaskus, der bewaffneten Opposition, Russlands, der Türkei, des Iran und der UNO teil. Die Hauptfragen, die bei diesem Zusammentreffen geklärt werden sollen, sind die Festigung des Waffenstillstandes sowie die Förderung des politischen Dialogprozesses für die Organisation eines Treffens in Genf am 8. Februar.

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