Syrische Opposition wird Abschlusskommuniqué des Treffens in Astana nicht unterschreiben

Syrische Opposition wird Abschlusskommuniqué des Treffens in Astana nicht unterschreiben
Syrische Opposition wird Abschlusskommuniqué des Treffens in Astana nicht unterschreiben
Die Vertreter der syrischen Opposition, die an den Verhandlungen in Astana teilnehmen, werden das Abschlussdokument der Bürgschaftsstaaten nicht unterzeichnen. Dies teilte die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Yahya al-Aridi, ein Mitglied der oppositionellen Delegation, mit. "Die Bürgschaftsländer - Russland, die Türkei und möglicherweise der Iran - werden das Dokument einfach verbreiten", sagte er.

Gleichzeitig unterstrich al-Aridi, dass die Opposition an Details des Friedensabkommens arbeite. "Wir nehmen den Waffenstillstand sehr ernst und schenken winzigen Details sehr viel Aufmerksamkeit", zitiert ihn die Nachrichtenagentur Interfax. Gegenüber den Friedensgesprächen in Astana sei die Delegation jedoch skeptisch gestimmt. TASS zufolge werden auch die Repräsentanten der syrischen Regierung das Kommuniqué nicht unterschreiben.

Leiter der russischen Delegation lobt ersten Tag der Syrien-Friedensgespräche in Astana

Die zweitägigen Friedensverhandlungen haben am 23. Januar in der Hauptstadt Kasachstans begonnen. An ihnen nehmen Vertreter des offiziellen Damaskus, der bewaffneten Opposition, Russlands, der Türkei, des Iran und der UNO teil. Die Hauptfragen, die bei diesem Zusammentreffen geklärt werden sollen, sind die Festigung des Waffenstillstandes sowie die Förderung des politischen Dialogprozesses für die Organisation eines Treffens in Genf am 8. Februar.

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