Venezuela emittiert neue senkrechte Geldscheine

Venezuela emittiert neue senkrechte Geldscheine
Venezuela emittiert neue senkrechte Geldscheine
Im Rahmen einer Finanzreform hat Venezuela neue vertikale Banknoten zum Nennwert von 500 bis 20.000 Bolívar in Verkehr gebracht. Darüber informierte BBC News. Bisher war der 100-Bolívar-Schein das teuerste Papiergeld im Land. Laut BBC werden 20.000 Bolívar auf dem venezolanischen Schwarzmarkt mittlerweile mit weniger als sechs US-Dollar gehandelt.

Mitte Dezember 2016 haben Venezuelas Behörden vorübergehend aufgehört, die damals teuersten Banknoten zum Nennwert von 100 Bolívar aus dem Verkehr zu ziehen, berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“. Die Geldscheine dürften bis zum 2. Januar 2017 im Umlauf sein. Gleichzeitig bildeten sich vor den Sparkassen große Menschentrauben, um die alten 100-Bolívar-Scheine umzutauschen. Es kam oft zu Konflikten. Nach Angaben der Opposition sollen bei einem Streit in El Callao drei Menschen getötet worden sein. Präsident Nicolás Maduro ließ wegen des großen Andrangs vor den Banken, aber auch des Bargeldmangels und der gestiegenen Kriminalitätsraten die Einbeziehung von 100-Bolívar-Scheinen für 72 Stunden aussetzen. 

Venezolaner dürfen nur fünf US-Dollar Bargeld pro Tag vom Konto abheben.