Italienische Behörden wollen nach Karikatur zum Lawinensturz Prozess gegen Charlie Hebdo anstrengen

Italienische Behörden wollen nach Karikatur zum Lawinensturz Prozess gegen Charlie Hebdo anstrengen
Italienische Behörden wollen nach Karikatur zum Lawinensturz Prozess gegen Charlie Hebdo anstrengen
Die Behörden der italienischen Stadt Farindola, in dessen Umgebung mehrere Dutzend Gäste des Hotels Rigopiano nach einem Lawinenabgang unter den Schneemassen begraben wurden, wollen gegen das französische Satiremagazin Charlie Hebdo klagen. Dies gab der Bürgermeister Ilario Lacchetta an, nachdem die Zeitschrift eine Karikatur zum Unglück veröffentlicht hatte. Er habe vor, die Vorbereitung der Klage in die eigene Hand zu nehmen.

Am 19. Januar ist es nach mehrfachen Erdbeben in der italienischen Bergregion der Abruzzen zu einer schweren Lawine gekommen. Diese hat unter sich ein Hotel begraben, in dem sich etwa 30 Menschen aufhielten. Lediglich ein kleiner Bereich des Hotels blieb von den Schneemassen verschont. Zwei Männer, die sich außerhalb des Hotels aufhielten, als die Lawine ausgelöst wurde, gaben einen Notruf ab. Auf Grund des vorherrschenden Wetterchaos, das meterhohen Schnee mit sich brachte, brauchten die Rettungskräfte Stunden, um zu dem Gebäude vorzudringen. 

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