USA wohnen Friedensverhandlungen zu Syrien in Astana nicht bei

USA wohnen Friedensverhandlungen zu Syrien in Astana nicht bei
Die USA bleiben bei Friedensverhandlungen zu Syrien in Astana aus
Die USA werden keine Delegation nach Astana zu den Syrien-Verhandlungen am 23. Januar entsenden, meldet Reuters unter Berufung auf das US-Außenministerium. Das Land werde allein vom Botschafter der Vereinigten Staaten in Kasachstan, George Krol, als Beobachter vertreten sein. „Hinsichtlich der Präsidenten-Inauguration und der unmittelbaren Erfordernisse des Überganges wird die Delegation aus Washington der Astana-Konferenz nicht beiwohnen“, verlauten die USA in einer offiziellen Mitteilung.

Am 19. Januar hat der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, dass Russland die Vereinigten Staaten zu den Gesprächen zu Syrien in Astana bereits eingeladen hat. Das gab die Nachrichtenagentur RIA Novosti bekannt. „Wie ich gestern gesagt habe, haben wir sie die USA bereits eingeladen“, so Lawrow am Donnerstag.

EU-Delegation schließt sich den Syrien-Verhandlungen in Astana an

Am Vortag hatte der Vorsitzende des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Schamchani, erklärt, dass die Beteiligung der USA an den Syrien-Verhandlungen nur eine negative Auswirkung haben würde. „Es gibt keine Gründe für eine Präsenz der USA, weil sie für eine politische Lösung der Syrien-Krise nicht bereit sind. Ihre Präsenz würde die Verhandlungen negativ beeinflussen“, sagte der Politiker in einem Sputnik-Interview. Die syrischen Friedensverhandlungen in der kasachsischen Hauptstadt werden von Russland und der Türkei vermittelt.

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