Merkel erklärt, wie sie sich die Zusammenarbeit mit Donald Trump vorstellt

Merkel erklärt, wie sie sich die Zusammenarbeit mit Donald Trump vorstellt
Merkel erklärt, wie sie sich die Zusammenarbeit mit Donald Trump vorstellt
Nach einer Klausurtagung der baden-württembergischen CDU im Kloster Schöntal beschrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel die Richtlinien ihrer Politik im Kontext der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Ihr zufolge sei es für alle am besten, wenn es ein "regelbasiertes, auf gemeinsamen Werten beruhendes, gemeinsames Agieren" gebe. Das betreffe vor allem die internationale Wirtschafts- und Handelsordnung sowie die Verteidigung im Rahmen bestehender Bündnisse.

"Selbst wenn es unterschiedliche Meinungen gibt, sind Kompromisse, sind Möglichkeiten immer dann am besten zu finden, wenn man sich in Respekt miteinander austauscht“, bemerkte die Kanzlerin. Merkel habe ferner vor, im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft an dem transatlantischen Verhältnis zu arbeiten, das „nicht weniger wichtig in den nächsten Jahren wird, als es in der Vergangenheit war“. Trump lehnt bekanntlich internationale Freihandelsabkommen ab.

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Der neue US-Verteidigungsminister James Mattis hat vor, "von jedem für Verteidigung bestimmten Dollar der Steuerzahler in vollem Wert Gebrauch zu machen", zitierte den Beamten Military.com. "Jede unsere Maßnahme wird darauf gerichtet sein, die Kampfbereitschaft unseres Militärs heute und in der Zukunft zu sichern. Da wir begreifen, dass keine Nation ohne Freunde sicher ist, werden wir mit dem US-Außenministerium daran zusammenarbeiten, unsere Allianzen zu stärken", kündigte er ferner an.

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