China bittet ausländische Diplomaten um Hilfe bei Korruptionsbekämpfung

China bittet ausländische Diplomaten um Hilfe bei Korruptionsbekämpfung
China bittet ausländische Diplomaten um Hilfe bei Korruptionsbekämpfung
Chinesische Behörden haben die in Peking akkreditierten Diplomaten aufgerufen, die großangelegte nationale Anti-Korruptionskampagne zu unterstützen. Die Bitte erläuterte der stellvertretende Vorsitzende der Disziplinkontrollkommission der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Wu Yuliang, in einem Sonderbriefing, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Dabei sprach er Vertreter von 113 diplomatischen Missionen und internationalen Organisationen an.

Die KPCh leitete unter der Führung Xi Jinpings nach ihrem 18. Parteitag im Jahr 2012 eine beispiellose Antikorruptionskampagne ein. Bisher konnten die Behörden der Volksrepublik China mehr als 120 mutmaßlich korrupte führende Parteimitglieder und Beamte aufdecken. Sogar zwei Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros der KPCH, das leitende Gremium der Partei, wurden von ihren Posten entfernt, aus der Partei geworfen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Insgesamt klagten die Staatsanwälte mehr als 100.000 Chinesen wegen Korruption an. 

Xi Jinping, der Generalsekretär der KP Chinas, führt seit 2012 einen rücksichtslosen Kampf gegen die Korruption in den eigenen Reihen.

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