WikiLeaks-Gründer Assange: In allen Medienberichten sucht der Westen nach "russischer Spur"

WikiLeaks-Gründer Assange: In allen Medienberichten sucht der Westen nach "russischer Spur"
WikiLeaks-Gründer Assange: In allen Medienberichten sucht der Westen nach "russischer Spur"
Der Chefredakteur der Enthüllungsplattform WikiLeaks hat bei seiner Pressekonferenz ausgewertet, wie man im Westen die Berichterstattung in diversen Medien wahrnimmt. "Was auch immer an Propaganda Russland veröffentlichen mag, sei es RT oder andere Medien, kann man die Versuche (des Westens - RT) sehen, darum Rummel zu machen, dass Russland darin involviert sei. Dasselbe wird man bei den Wahlen in Deutschland und Frankreich sehen, unabhängig davon, was die Russen tun oder nicht tun", so Assange.

Das soziale Netzwerk Facebook hat am Vortag die Veröffentlichungsrechte des englischsprachigen RT-Accounts limitiert, so dass mittlerweile keine Beitrage, die Links, Fotos und Videos beinhalten, gepostet werden konnten. Die Sperre sollte bis 10:25 Uhr Moskauer Zeit am 21. Januar und somit bis zum Abschluss der Inaugurationszeremonie des designierten US-Präsidenten Donald Trump gelten. Es sei bemerkt, dass das Verbot gleich nach dem Livestream der Obama-Pressekonferenz verhängt wurde.

Am Abend teilte der offizielle Vertreter des sozialen Netzwerkes Facebook mit, dass alle Funktionen in den Profilen des Fernsehsenders RT wieder zugänglich sind. "Zu diesem Zeitpunkt sind alle Features wieder eingeschaltet und für ihre Besitzer verfügbar. Die Ursachen der zeitweiligen Sperre von manchen Features werden festgestellt", so das Unternehmen.

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