Deutsche Sicherheitsbehörden verlieren Spur von drei islamistischen Gefährdern

Deutsche Sicherheitsbehörden verlieren Spur von drei islamistischen Gefährdern
Deutsche Sicherheitsbehörden verlieren Spur von drei islamistischen Gefährdern
Die deutschen Sicherheitsbehörden wissen derzeit nicht, wo sich drei als Gefährder eingestufte Personen befinden. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf den Chef des Bundeskriminalamts, Holger Münch. Insgesamt seien den Behörden 547 Gefährder bekannt, die Hälfte von ihnen halte sich im Ausland, vor allem in Syrien und im Irak, auf.

Weitere 80 Personen seien derzeit in Haft. Daraus lasse sich schlussfolgern, dass rund 200 Gefährder in Deutschland auf freiem Fuß sind. Dabei soll mehr als ein Drittel von ihnen in Nordrhein-Westfalen, eine „deutlich zweistellige Zahl von ihnen“ halte sich dem SPD-Abgeordneten Burkhard Lischka zufolge in Berlin auf. Am Mittwoch behandelte der Innenausschuss den Fall Anis Amri, der den Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin verübt hatte. 

Berliner Terrorabwehrzentrum hat Fall Amri sieben Mal vor dem Anschlag behandelt

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