Russischer Programmierer auf Antrag von FBI und Interpol in Spanien verhaftet

Russischer Programmierer auf Antrag von FBI und Interpol in Spanien verhaftet
Russischer Programmierer auf Antrag von FBI und Interpol in Spanien verhaftet
Sicherheitskräfte haben am 13. Januar den russischen Programmierer Stanislaw Lisow auf Antrag des FBI und der Interpol im Flughafen Barcelona festgenommen, teilte seine Ehefrau mit. Dem Softwareingenieur werde die Beteiligung an Cyberangriffen vorgeworfen. Die russische Botschaft in Spanien bestätigte ebenso seine Festnahme. Bei beiden Organisationen reichte RT Anfragen ein, diese bleiben bisher unbeantwortet. Das US-Außenministerium weigerte sich bislang, die Situation zu kommentieren.

Die US-Geheimdienste wollen ihre Informationsquellen und Arbeitsmethoden geheimhalten, deswegen gibt es im veröffentlichten Teil des Berichtes über angebliche russische Hacker keine Beweise. Das erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, bei einer Pressekonferenz am 9. Januar. "Es wäre verantwortungslos gewesen, hätten sie solche Informationen publikgemacht", so Kirby.

Am 6. Januar haben die US-amerikanischen Geheimdienste CIA, NSA und FBI einen Teil ihres Berichtes über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahlen veröffentlicht. Dort wird behauptet, dass Moskau mit Cyberangriffen versucht haben soll, die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu diskreditieren. Die russische Führung soll darauf hingearbeitet haben, Donald Trump zum Sieg zu verhelfen, steht im Dokument.

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