CIA aktualisiert erstmals seit 35 Jahren die Regeln über das Sammeln von US-Bürgerdaten

CIA aktualisiert erstmals seit 35 Jahren die Regeln über das Sammeln von US-Bürgerdaten
CIA aktualisiert erstmals seit 35 Jahren die Regeln über das Sammeln von US-Bürgerdaten
Der Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten CIA hat zum ersten Mal seit 35 Jahren seine Regeln über die Erfassung, Bearbeitung und das Speichern von Informationen über US-Bürger aktualisiert. Dies teilte die Behörde am Mittwoch über ihre Webseite mit. Das Dokument sei in der Form ausgearbeitet worden, die das Privatleben und die Bürgerrechte der US-Amerikaner schütze, zitiert Reuters die CIA-Hauptberaterin Caroline Crass.

Die Regeln beinhalten eine zeitliche Beschränkung von fünf Jahren für die Speicherung von Informationen, die nicht analysiert und als unbrauchbar eingestuft wurden. Weiter heißt es, dass die CIA weniger als andere Geheimdienste in das Sammeln von Information verstrickt ist. Jedoch hat der ehemalige US-Präsident Barack Obama vor seinem Ausscheiden aus dem Amt die neuen Prinzipien für den Austausch zwischen den Geheimdiensten abgesegnet, die unter anderem die Prozedur des Informationsaustauschs deutlich erleichtern.

CIA veröffentlicht über zwölf Millionen Seiten ihrer Geheimdokumente über Kriege und UFOs

Am 18. Januar wurde bekannt gegeben, dass die CIA über 12 Millionen Seiten von Dokumenten veröffentlicht haben, die den Handlungszeitraum der Einrichtung von 1940 bis 1990 betreffen. Die freigegebenen Dokumente schließen Berichte in Fragen Politik und Aufklärungsoperationen ein. Außerdem gibt ein Teil der Unterlagen einen teilweisen Aufschluss über die Handlung der Behörden während der Kriege in Korea und Vietnam sowie während des Kalten Krieges.