Iranischer Flüchtling auf dem Weg nach Deutschland im Gefrier-Transporter gefasst

Iranischer Flüchtling auf dem Weg nach Deutschland im Gefrier-Transporter gefasst
Iranischer Flüchtling auf dem Weg nach Deutschland im Gefrier-Transporter gefasst
Der ukrainische Grenzdienst hat von der Festnahme eines iranischen Bürgers berichtet, der eine Flucht nach Deutschland in einem Kühllastwagen geplant hatte. Der Flüchtling wurde zwischen Gemüsekisten an der Zollstelle Tschernowitz nahe der ukrainisch-rumänischen Grenze entdeckt. Im Transporter soll der Iraner drei Tage verbracht haben. Der Mann wurde in eine Aufnahmestation eingewiesen und in medizinische Behandlung gegeben.

Kurz zuvor hat das weißrussische Innenministerium angekündigt, dass Weißrussland Zentren für illegale Migranten einrichten wird. Dabei wird die Europäische Union dem Land finanzielle Hilfe in Höhe von sieben Millionen Euro leisten. Laut einem Bericht der Behörde gäbe es bislang keine speziellen Unterkünfte für die Ausländer, die an der Staatsgrenze aufgehalten worden sind. Derzeit werden sie in temporären Haftanstalten untergebracht.

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„Eine der Richtungen unserer Arbeit wird die Einrichtung von Zentren zur temporären Unterbringung von ausländischen Bürgern. Wichtig ist, dass es sich nur um illegale Migranten handelt, die auf dem Territorium unserer Republik festgenommen wurden. Syrische Flüchtlinge oder andere Flüchtlinge aus der EU werden nicht in den Zentren untergebracht“, hieß es aus dem Innenministerium.