Linken-Abgeordneter zeigt AfD-Politiker wegen Volksverhetzung an

Linken-Abgeordneter zeigt AfD-Politiker wegen Volksverhetzung an
Linken-Abgeordneter zeigt AFD-Politiker wegen Volksverhetzung an
Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke hat mit seiner Rede am Dienstag bundesweiten Protest ausgelöst. Am 17. Januar hatte der Politiker das Holocaust-Mahnmal in Berlin als "Denkmal der Schande im Herzen der Hauptstadt" bezeichnet. Nun hat der Abgeordnete der Linkspartei im Bundestag, Diether Dehm, eine Strafanzeige gegen Höcke wegen Volksverhetzung gestellt. Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch kündigten am Mittwoch den gleichen Schritt an laut einer Mitteilung der Linksfraktion.

Abgeordnete aller Parteien reagierten auf die Äußerungen von Höcke empört. "Es bestätigt sich, was ich schon vor einem Jahr sagte. Björn Höcke ist mit seinen Alleingängen und ständigen Querschüssen zu einer Belastung für die Partei geworden", so AfD-Bundessprecherin Frauke Petry. „Björn Höcke verachtet das Deutschland, auf das ich stolz bin. Nie, niemals dürfen wir die Demagogie eines Björn Höcke unwidersprochen lassen“ kommentierte SPD-Chef Sigmar Gabriel den Vorfall. 

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Auf Facebook ist eine persönliche Erklärung von Höcke erschienen. Ihm zufolge sei das Wort „Schande“ falsch verstanden worden. "Ich habe den Holocaust, also den von Deutschen verübten Völkermord an den Juden, als Schande für unser Volk bezeichnet. Und ich habe gesagt, dass wir Deutsche diesem auch heute noch unfassbaren Verbrechen, also dieser Schuld und der damit verbundenen Schande mitten in Berlin, ein Denkmal gesetzt haben", heißt es.

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