Weltweit kleinste Trägerrakete ins Meer abgestürzt

Weltweit kleinste Trägerrakete ins Meer abgestürzt
Weltweit kleinste Trägerrakete ins Meer abgestürzt
Die japanische Raumfahrtbehörde hat am Samstag vom Weltraumbahnhof Uchinoura die Höhenforschungsrakete SS-520-4 gestartet, die den Kleinsatelliten TRICOM-1 in eine Umlaufbahn bringen sollte. Die Rakete stieg 200 Kilometer hoch und stürzte in den Pazifik ab. Das Gerät musste mit seiner Höhe von 9.53 Metern und dem Durchmesser von 52 Zentimetern das kleinste dieser Art weltweit sein, das sein Ziel erreicht hat. Die japanische Raumfahrtbehörde hat auf weitere Starts der Rakete vorerst verzichtet.

Am 3. November 2016 hat China seine bislang leistungsfähigste Trägerrakete, „Langer Marsch 5“, ins All geschickt. Die Rakete startete vom Kosmodrom Wenchang auf der Insel Hainan im Südosten des Landes. Bis 2022 will China seine eigene bemannte Raumstation aufbauen. „Langer Marsch 5“ soll 2018 das Kernmodul "Tianhe 1" ins Weltall befördern.

NPO Energomasch soll an das US-amerikanische Privatunternehmen Orbital ATK insgesamt 14 Triebwerke vom Typ RD-181 für Trägerraketen des Typs Antares liefern.

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