50 hochrangige chinesische Militärs treten in Ruhestand

50 hochrangige chinesische Militärs treten in Ruhestand
50 hochrangige chinesische Militärs treten in Ruhestand
Beinahe 50 hochstehende Offiziere der Volksbefreiungsarmee Chinas, darunter auch 18 Generäle, werden bald aus dem Dienst ausscheiden. Dadurch wolle man die neue Generation der Militärs befördern, meldet die Zeitung South China Morning Post unter Berufung auf informierte Quellen. Einige von den Offizieren werden in den Ruhestand wegen ihres Alters treten.

Der gewählte US-Präsident Trump kündigte bereits eine Konfrontationspolitik mit China an. So hinterfragte er die jahrzehntelange „Ein-China-Politik“ Washingtons. „Ich weiß nicht, warum wir an einer ‚Ein-China-Politik‘ gebunden sein müssen. Es sei denn, wir machen ein Abkommen mit China, der mit anderen Dingen wie dem Handel verbunden ist“, sagte Trump. In Reaktion darauf warnte Chinas Botschafter in den USA, dass es Peking nicht dulden wird, wenn die USA dessen „politische Grundlagen“ hinterfragt.

Die Ein-China-Politik bezeichnet heute meist die von der Volksrepublik China verstandene politische Prämisse, dass es nur ein „China“ gibt, das neben dem von der Volksrepublik kontrollierten Festlandchina mit Macau und Hongkong auch das von der Republik China kontrollierte Taiwan umfasst. Alle Staaten, die diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen wollen, müssen diese Prämisse anerkennen.

Das Gebiet im Südchinesischen Meer, in dem der chinesische Flugzeugträger ebenso operieren wird, ist ein weiterer Grund für Konflikte Pekings mit den USA. China ist davon überzeugt, dass das Südchinesische Meer und die Spratly-Inseln, die es militärisch befestigt hat, natürliches chinesisches Einflussgebiet ist. Die USA bestreiten das, was dazu führt, dass beide Staten in der Region die Säbel rasseln. Laut dem „Freedom of Navigation Act“ beansprucht das US-Militär das Recht, in der Region militärische Patrouillen durchzuführen.

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